21 Stunden Berlin.

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07.56 Uhr
Für mich eine übliche Zeit, an einem Freitagmorgen wach zu sein. Natürlich, ich hab zwei kleine Kinder. Jedoch war es sehr untypisch für mich, dass ich zu dieser Uhrzeit an einem Bahnsteig stand, bereit, den Zug Richtung Flughafen zu nehmen, um in einen Flieger nach Berlin zu steigen.
Seit dem Vorabend war ich aufgeregt, das alles war so spontan und ja, auch ziemlich mutig von mir, denn ich habe höllische Flugangst.
Flugangst ist untertrieben. Todesangst trifft es wohl eher. Schon wenn ich ein Flugzeug vom Boden aus in der Luft sehe, bereitet es mir ein mulmiges Gefühl und ich bin dankbar dafür, nicht gerade drin zu sitzen. Read more ›

Junggesellinnenabschied in Amsterdam & Hochzeitsplanung.

Müde und völlig zerzaust stand ich vorm Wickeltisch und wickelte Matti. Die Nacht war zu kurz gewesen, Oli und ich ahnten bereits, dass der Kleine wieder krank werden würde. Stündlich wach werden und weinen war sonst nicht typisch für ihn. Als ich so darüber nachdachte, wie viel Kaffee wohl nötig wäre, um diese Nacht zu vergessen, klingelte es an der Tür. Hä? Denke ich. Es ist 7 Uhr morgens. Welcher verdammte Postbote wagt es jetzt… ich höre, wie Oli den Türöffner betätigt. Mädchengequassel im Treppenhaus. Gekicher. Kurz bin ich verwirrt, dann ist mir alles klar – sie kommen! „Tadaaa, schönen guten Morgeeeen“, Kim, meine Trauzeugin, betritt das nach AA-Windeln stinkende Kinderzimmer und verkneift sich vermutlich eine rümpfende Nase. Okay, sie haben mich. 13 frisch gestylte Mädels stehen in unserem Flur und ich sehe aus wie schon mal gegessen. „Du hast 45 Minuten, dann müssen wir los“, sagt Kim. Das war so klar.  Read more ›