Und was kommt jetzt? Über erfüllte Kinderheitsträume, Meilensteine und Schwangerschaftstests.

Ich war gerade sieben Jahre alt, als meine Patentante heiratete. Sie heiratete auf einem wunderschönen Schloss, mit einem Oldtimer als Hochzeitsauto und die ganze Familie und viele Freunde waren anwesend. Ich war Blumenmädchen, durfte ein Kleid mit Puffärmeln und einem auffallenden Blumenmuster darauf tragen und Mama hatte mir rote Lackschuhe gekauft. Man, war ich stolz.

Ab diesem besonderen Tag wusste ich, das möchte ich auch mal erleben. Heiraten. Es war ein typischer Mädchentraum und ich war mittendrin. Natürlich war das Thema dann erstmal lange nicht aktuell. Bei meinen ersten festen Freunden, die ich so hatte, hab ich mir schon vorgestellt, wie es mal wäre, zu heiraten. Meistens war die Beziehung jedoch so schnell wieder vorbei, dass ich in der gedanklichen Planung nicht mal mehr beim Sitzplan für die Hochzeit angekommen war.

Dann, mit 26 Jahren, lernte ich den Mann kennen, den ich geheiratet habe. Plötzlich ergab das alles für mich einen Sinn und ich war so weit, dass ich in meinen Kinderheitstraum zurückversetzt wurde.

Ich war unglaublich glücklich und sah mein ganzes Leben mit all diesen tollen Meilensteinen vor mir. Heiratsantrag, Hochzeit, schwanger sein, Mama werden, nochmal Mama werden, vielleicht nochmal Mama werden und ein Haus bauen. Wie häufig hatte ich mir ausgemalt, wie es mal sein würde, wenn diese Träume in Erfüllung gehen. Zu diesem Zeitpunkt schienen sie zwar noch in weiter Ferner, dennoch waren sie unglaublich begehrenswert.

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Die Traumgeburt, die keine war. Und warum wirklich alles anders kam, als geplant.

Nun saß ich da, auf dem Krankenhausbett. Ich trug diesen unglaublich unvorteilhaften OP-Kittel, mit dem ich mich fühlte wie Jack Nicholson in „Was das Herz begehrt“, während er mit nacktem Po verwirrt durch die Krankenhausflure irrt.
Eine Schwester kam ins Zimmer und sagte: „Sie müssen bitte nochmal zu Fuß runter in den Kreißsaal.“ Schon wieder? Dachte ich. Sie hatten mich mehrfach nach unten gebeten und „zu Fuß“ bedeutete, dass es definitiv noch nicht losging. Im Kreißsaal angekommen bat mich die Ärztin in ein Untersuchungszimmer. „Wir können den Kaiserschnitt heute leider nicht durchführen“, teilte sie uns mit. Ich schaute sie an und dachte nur, das ist doch jetzt alles ein schlechter Scherz. Read more ›

Sport in der Schwangerschaft.

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„Oh nein, er ist wach!“ flüsterte ich meinem Mann zu und schaute auf den Wecker: 05.50 Uhr. „Mhhmmmm…“ grunzte mein Mann und wir drehten uns beide nochmal demonstrativ um. Tatsächlich war da noch ein letzter Funke Hoffnung, wir hätten uns das durch Mark und Bein gehende „Maaaaaaamaaaaaaa!“ von unserem Sohn nur eingebildet. Kurz war es still, dann ertönte ein erneutes „Maaaaamaaaaaa!“, dicht gefolgt von einem noch lauteren „Paaaaapaaaaaa!“. Er wusste, einer wird schon kommen und ihn holen.  Read more ›

Das Kinderzimmer einrichten. Ein Ausflug in die Wohnpsychologie.

Hoffentlich klappt alles heute, dachte ich mir, als ich alleine im Auto auf dem Weg nach Düsseldorf saß und meinen Sohn gerade bei der Tagesmutter abgegeben hatte. Er sollte das erste Mal dort seinen Mittagsschlaf machen und das ist ja doch eine sehr aufregende Sache für das Kind – und für die Mama! Doch bis zu dem Zeitpunkt, als ich in Düsseldorf ankam, hatte ich nichts negatives von der Tagesmutter gehört und ging so mit einem besseren Gefühl in den Termin, auf den ich mich schon die ganze Woche gefreut hatte: Das MIMM Event zum Thema „Wohnpsychologie im Kinderzimmer“.  Read more ›

Schwangerschaftsupdate 6. Monat

Wahnsinn, die Zeit verfliegt nur so und schon bin ich im 6. Monat schwanger. Vorher habe ich immer von anderen gelesen, dass die Schwangerschaft beim zweiten Kind viel schneller umgeht, weil man mit Kind Nummer 1 so sehr beschäftigt sei. Bei meiner Ungeduld und all den Sorgen, die ich mir immer mache?! No way Jose, dachte ich mir. Ich werde wieder jeden Tag zählen und jedem Wochenwechsel sehnlichst entgegen fiebern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Zeit diesmal schneller umgeht. Aber ich hatte mich vertan. Klar, ich freue mich immer riesig auf die neue Woche, aber meist geht das so: Huch! Heute ist ja schon wieder Dienstag, wie weit bin ich jetzt nochmal?! Read more ›

Party hard in der Schwangerschaft?

Hier geht es heute nicht darum, zu diskutieren, ob man sich in der Schwangerschaft exzessiv die Nächte um die Ohren schlägt und erst recht nicht darum, ob Alkohol in der Schwangerschaft okay wäre. Denn beides steht ja wohl außer Diskussion, meines Erachtens jedenfalls.  Read more ›

Hallo Baby Nr. 2! Schwangerschaftsupdate, 4. Monat

Glücklich. Ja, das trifft es wohl jetzt am besten. Es ist ja so, bestimmte Ereignisse im Leben sind so einschneidend und elementar, dass es sich eine Zeit lang eigentlich um nichts anderes dreht. Über diese riesige Sache aber nicht reden zu können, macht das ganze zwar immer noch schön, aber man sitzt eben doch auf einer geladenen Kanonenkugel. Jetzt kann ich dieses wundervolle Ereignis, die Schwangerschaft, endlich mit euch teilen und das macht mich glücklich. Read more ›