21 Stunden Berlin.

Anzeige / Produktplatzierung durch Stokke

07.56 Uhr
Für mich eine übliche Zeit, an einem Freitagmorgen wach zu sein. Natürlich, ich hab zwei kleine Kinder. Jedoch war es sehr untypisch für mich, dass ich zu dieser Uhrzeit an einem Bahnsteig stand, bereit, den Zug Richtung Flughafen zu nehmen, um in einen Flieger nach Berlin zu steigen.
Seit dem Vorabend war ich aufgeregt, das alles war so spontan und ja, auch ziemlich mutig von mir, denn ich habe höllische Flugangst.
Flugangst ist untertrieben. Todesangst trifft es wohl eher. Schon wenn ich ein Flugzeug vom Boden aus in der Luft sehe, bereitet es mir ein mulmiges Gefühl und ich bin dankbar dafür, nicht gerade drin zu sitzen.
Warum ich mich dann trotzdem in ein Flugzeug setzte?! Weil ich von Stokke zum Closing Dinner des Stokke Summer House in Berlin eingeladen wurde. Das Stokke Summer House ist ein Community Hub für werdende und frischgebackene Eltern mitten in Berlin Prenzlauer Berg. Über den Sommer verteilt gab es hier immer wieder Kurse für Eltern übers Kochen, DIYs, Hypnobirthing oder Wellness für Mamas. Doch natürlich gehen auch die schönsten Projekte mal zu Ende und so gab es als krönenden Abschluss ein Closing Dinner.

Das war eine so spontane, schöne und spannende Möglichkeit für mich, die ich leider nur mit einem Flugzeug in die Tat umsetzen konnte. Also Augen zu und durch.

08.43 Uhr
… ich stand am Flughafen. Nervosität machte sich breit und ich versuchte mich nur auf das Klatschmagazin zu konzentrieren, was ich mir gleich kaufen wollte, um es in aller Ruhe, Seite für Seite im Flieger zu lesen. Mich würde niemand dabei stören, kein Kind, kein anderes Kind. Halleluja.

Noch ein Herz für meine Familie. Man weiß ja nie. Ich bin so abergläubig. 🙂

10.00 Uhr
Ich saß im Flieger. Ernsthaft? Wirklich?! Ich dürfte weiterhin nicht darüber nachdenken, weil sonst schleichende Panik in mir aufstieg. In dem Moment stellte ich fest, dass ich vor Aufregung vergessen hatte, die Klatschzeitschrift zu kaufen. So ein Mist! Ich ärgerte mich und überlegte, wie ich mich sonst ablenken könnte. Okay, das Bordmagazin. Dann würde ich mir eben ’ne Rolex an Bord kaufen. Auch schön. Zu berechnen, wie lange ich die abbezahlen müsste, könnte dabei helfen, nicht über den Flug nachzudenken.

10.04 Uhr
Zwei Piloten nahmen neben mir Platz. Sie flogen wohl als Passagiere bis Berlin. Sie wirkten tiefenentspannt. Klar, was sollten sie auch sonst sein? Okay, ich redete mir ein, jetzt wäre ich sicher.

11.10 Uhr
Wir sind tatsächlich in Berlin gelandet. Und jetzt haltet euch fest, ihr werdet es vermuten: Ich habe es überlebt! Aber auch nur so gerade. Fast wäre bestimmt irgendetwas passiert. Bestimmt. Nun nahm ich mir ein Taxi zum Hotel und freute mich, durch die Stadt zu laufen.

12.15 Uhr
Ich öffnete die Hotelzimmertür und stürtze mich voller Vorfreude auf das mit vielen Kissen bedeckte Bett. Da lag ich nun, ganz alleine, für circa fünf Minuten.

12.30 Uhr
Essen. Ich brauchte Essen. Also ab in den nächsten Supermarkt, stärken für die Shoppingtour. Das musste ich ausnutzen. Ganz alleine shoppen in einer Stadt, die shoppingtechnisch alles bot, war ein wahrgewordener Traum.

13.35 Uhr
Nach einem ersten U-Bahn Fail – ich fuhr zehn Minuten in die falsche Richtung, ehe ich es bemerkte – betrat ich das Bikini Berlin. Wow, das war mir alles in der Tat ein wenig zu hip hier. Ich staunte nicht schlecht, als oben in der Restaurant- und Cafécorner einige Mädels elfengleich auf großen Schaukeln saßen, die von der Decke hingen. Wie selbstverständlich saßen ihre Väter oder wahlweise Lebensgefährten, so sicher war ich mir da nicht, daneben auf Bänken und tranken ihren Double Shot extra strong triple gewippten Soja Mandel Flat White. Wenn es sowas gibt.

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Ich bummelte durch einige Läden und hätte mir fast für unverschämt viel Kohle einen Cardigan gekauft. „Ich bin ja schließlich nur einmal in Berlin.“ Puh, zum Glück brachte die Realität und vor allem der Blick auf meinen Kontostand mich zurück auf  den Boden der Tatsachen und ich landete mit deutlich mehr Klamotten und weniger ausgegebener Kohle an der Kasse einer sehr verbreiteten Modehauskette.

16.00 Uhr
Kurzes, spontanes  Kaffeedate mit einer lieben Freundin, die seit einigen Jahren in Berlin lebt und zufällig Zeit hatte. Sie hatte natürlich den Insidertipp für einen guten Milchkaffee und wir stellten dabei fest, wie verrückt es ist, dass wir uns so spontan einfach mal mitten in Berlin auf einen Kaffee treffen, wo wir uns doch sonst immer nur in meiner und ihrer alten Heimat Mönchengladbach sehen.

17.45 Uhr
Zurück im Hotel war eine Dusche angesagt. Nicht, dass ich heute nicht schon geduscht hätte, aber so Hotelduschen sind ja meist ganz schick und eine Dusche in aller Ruhe, ohne das Marlenchen versucht, mit hineinzuklettern, hatte was für sich!

18.45 Uhr
Ich saß wieder in der U-Bahn, diesmal richtig und zwar Richtung Prenzlauer Berg. Kurz vorher stieg ich aus und lief die letzten Meter zum Wunderhaus Berlin, dort fand das Closing Dinner statt.

19.00 Uhr
Schon von weitem erkannte ich warmes Licht, schöne Dekoration und viele Menschen, die sich angeregt unterhielten. Etwas schüchtern betrat ich die Location, ich kannte hier tatsächlich erstmal niemanden.
„Hi, ich bin Anna, willkommen im Stokke Summer House!“ stellte sich mir eine sehr sympathische junge Frau vor und ich war froh, dass sie das tat. Wir kannten uns bereits „per Mail“ und es war schön, mal ein Gesicht zu diesem Kontakt zu sehen.
Wir unterhielten uns ein wenig und ich sah mich um. Viele nette Gesichter, viele Mamis. Woran ich das erkannte? Schließlich waren alle ohne Kinder da. Ich weiß es nicht, aber ich finde, Mamis sieht man an, dass sie welche sind. Im positiven Sinne.

Wir dürften Platz nehmen. Endlich, ich hatte Kohldampf und schließlich hieß das hier ja Closing DINNER. Neben mir nahm Sabine Platz, nach wenigen Worten hatten auch wir uns ins Herz geschlossen und stellten jede Menge Parallelen fest.
By the way, Sabine bloggt als Mum & still me ebenfalls. Schaut unbedingt mal bei ihr vorbei!

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Mein persönliches Highlight an diesem Abend, neben der wunderschönen Blumendekoration, waren unsere Sitzplätze. Wir alle saßen auf Tripp Trapps in den schönsten Farben und sie waren so umgebaut, dass ein Erwachsener komfortabel darauf Platz hatte. Es war ein toller Anblick und passte perfekt zum Abend und natürlich zur Location. Am Ende gab es die Sitzkissen, die speziell für diesen Stuhl in der Erwachsenenversion angefertigt wurden, für jeden im Goodie Bag.
Nun freue ich mich schon drauf freue, wenn unsere Kids mal groß genug sind und wir unsere Tripp Trapps umbauen können.

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Das Essen in Form eines 4-Gänge-Menüs von Laura Iriondo war ebenfalls ein Träumchen und in schöner Atmosphäre haben Sabine und ich zusammen mit zwei anderen lieben Mamas den Abend ausklingen lassen.

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Instagram (v.l.): itis_a, annikachristinakremer, myrivegauche, mumandstillme

Ziemlich beseelt lief ich im Anschluss durch die noch warme Abendluft in Prenzlauer Berg, um ein Taxi zum Hotel zu nehmen.
Dort angekommen, warf ich mich umgehend aufs Bett, mein Rückflug in die Realität ging nämlich um 06.45 Uhr und das bedeutete um 03.30 Uhr aufstehen.

Danke Berlin & danke an Stokke für diese Möglichkeit!

Eure Annika

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