Hallo Baby Nr. 2! Schwangerschaftsupdate, 4. Monat

Glücklich. Ja, das trifft es wohl jetzt am besten. Es ist ja so, bestimmte Ereignisse im Leben sind so einschneidend und elementar, dass es sich eine Zeit lang eigentlich um nichts anderes dreht. Über diese riesige Sache aber nicht reden zu können, macht das ganze zwar immer noch schön, aber man sitzt eben doch auf einer geladenen Kanonenkugel. Jetzt kann ich dieses wundervolle Ereignis, die Schwangerschaft, endlich mit euch teilen und das macht mich glücklich.

Nachdem wir die Strapazen nach Mattis Geburt hinter uns gebracht hatten, war uns schnell klar, irgendwann möchten wir ein zweites Kind. Vielleicht auch noch mehrere. Aber erstmal eins nach dem anderen. Plötzlich, Anfang des Jahres, als Matti ein Jahr alt war und immer mehr vom Baby zu einem Kleinkind wurde, da kam in mir der Wunsch nach einem zweiten Kind. Mein Mann war da etwas entspannter, fand die Idee aber auch ziemlich gut. Tja und was soll ich sagen? Am 29. April 2017 erfuhr ich, dass ich schwanger bin und war überglücklich. Ich bin einfach nur unendlich dankbar dafür, denn selbstverständlich ist es schließlich nicht, dass es „einfach so“ klappt und passt.

In der 5. – 10. Schwangerschaftswoche war ich dann gelegentlich nicht mehr ganz so dankbar, denn die Übelkeit hatte mich voll im Griff. Im Alltag damit umzugehen war nicht immer einfach, aber der Gedanke, der mich stets beruhigte war: Geht es mir schlecht, geht es dem Krümel gut. Das half immer und hilft noch heute. Also zurück zum Dankbar sein. Das bin dennoch seit dem ich weiß, dass Matti großer Bruder wird und auch, weil ich diese Schwangerschaft mit euch teilen kann. Damals, bei Mattis Schwangerschaft, gab es den Blog ja noch nicht.

So und jetzt geht’s los!

Wie weit bin ich?

In der 13. Woche. Auf diese Woche habe ich ewig gewartet, denn seit ca. fünf Wochen gab es keine Untersuchung mehr und gerade am Anfang war ich doch unsicher, ob alles wirklich gut ist. Nun, Anfang der 13. Woche, hatte ich das Ersttrimesterscreening, dafür hatten wir uns dieses Mal entschieden, weil wir nach der Schwangerschaft und Geburt von Matti doch ein wenig… gebrandmarkt sind.

Nun lag ich dort und gestand der Ärztin, dass ich doch ziemlich aufgeregt sei, da ich den Krümel so lange nicht gesehen hatte. Sie war klasse und sagte nur: „Ich denke, ich kann Ihnen Ihre Angst sofort nehmen.“ Woher wusste sie das so genau?! Das Vertrauen möchte ich haben, dachte ich. Aber sie sollte recht behalten und gleich zu Anfang sahen wir ein kleines munteres Krümelchen mit schlagendem Herzen. Puh, erstmal durchatmen.

Größe und Gewicht des Babys?

Zum Zeitpunkt der Untersuchung war der Krümel 6,12 cm groß, also wirklich noch ein Krümel. Gewicht wurde noch nicht bestimmt. Aber mehr als 15 Gramm werden es wohl nicht sein. 🙂

Mein Gewicht?

Leider auf Grund der Übelkeit -0,5 Kilo zum Startgewicht.

Kindsbewegungen?

Natürlich noch nicht. Obwohl ich tatsächlich sagen muss, dass ich mir oft schon einbilde, etwas zu spüren. Ich weiß aber, dass das Quatsch sein muss und eher Wunschdenken ist. Dazu kommt, dass ich diese Woche erfahren habe, dass ich eine Vorderwandplazenta habe. Nichts schlimmes soweit, aber dadurch wird es vermutlich noch etwas länger dauern, bis ich den Krümel das erste Mal wirklich spüre.

Schwangerschaftsanzeichen?

Wie bereits oben geschrieben, die ersten Wochen waren echt fies. Schwindel, Müdigkeit, Übelkeit. Letzteres war sehr ausgeprägt und zehrend. Vor allem, weil ich ja den Kleinen zu Hause habe und nicht einfach sagen kann: „Du, Mama geht mal ’ne Runde schlafen. Bis später!“

Mir war konstant übel, selten musste ich mich aber übergeben. Das kann gut, aber auch schlecht sein, denn als es richtig „übel“ zuging, hatte ich mir das ein oder andere Mal gewünscht, ich könnte mich übergeben. Das wäre zumindest vorübergehend eine Erleichterung gewesen. Aber gut. Irgendwie ist die Übelkeit ab der 10. Woche schleichend weniger geworden und heute ist sie so gut wie weg. Ich bin so froh!

Aktuell habe ich die Anzeichen: Müdigkeit, Kreislauf und empfindliche Brüste. 🙂 Achso, die Gelüste auf diverses Essen nicht zu vergessen.

Umstandsmode?

Jap! Ganz klar. Nicht nur, weil ich in meine heiß geliebten High Waist Jeans seit der 8. Woche nicht mehr passe – oder nicht passen will, ich stehe auf bequem. Sondern auch, weil ich mich in weiter Kleidung fühle, als wäre ich einfach dick geworden. 🙂 Also musste was spezielles her. Zum Glück hatte ich noch einige Sachen aus der 1. Schwangerschaft im Kleiderschrank. Und mittlerweile passen auch wirklich nur noch die Umstandshosen.

Gelüste, Ekel oder Sonderbares?

Gelüste auf Nudeln morgens um 10 Uhr. Nutella, Uhrzeit egal, geht immer. Und auf Wassereis.

Ekel vor Fleisch – der Klassiker – und vor menschlichen Ausdünstungen. Diese rieche ich übrigens 20 Meter gegen den Wind, wo wir beim Sonderbaren wären. Meine Nase ist unnormal sensibel und manchmal bringt mich das zum Würgen.

Junge oder Mädchen?

Beim Screening diese Woche haben wir mit einer 80 prozentigen Wahrscheinlichkeit das Geschlecht gesagt bekommen. Die Ärztin meinte aber, sie ist sich ziemlich sicher und hätte sich bisher erst ein einziges Mal vertan. Tja, Wahnsinn. Diese Info macht natürlich eine Menge mit uns. Aber ein wenig wollen wir es doch noch für uns behalten, weil es einfach noch sehr früh ist und noch nicht alle aus Familie und Freundeskreis es wissen.

Baby-Ausstattung?

Der Vorteil bei Baby Nr. 2: Den Großteil hat man schon. Kinderwagen, Babyschale, Krabbeldecke usw. Bekommt man auch noch das gleiche Geschlecht, müsste man ja theoretisch keine neuen Klamotten kaufen… als ob! Natürlich würde ich das tun. Aber vielleicht nicht so viele. Würde es ein Mädchen werden, könnte ich Shopping mäßig natürlich total ausrasten. Wir werden sehen. Aus reiner Fairness und wirklich nur, weil ich beide Kinder jetzt schon gleich behandeln möchte… 🙂 habe ich an dem Tag, als wir das Geschlecht erfuhren, bereits symbolisch ein Kleidungsstück gekauft. Wie bei Matti auch damals.

Außerdem haben wir uns beim 2. Kind für ein Beistellbett entschieden. Matti lag als Baby in der Familienwiege, in der ich auch schon lag. Beistellbetten gab es wohl damals noch nicht, denn die finde ich für das nächtliche Stillen deutlich unkomplizierter. Wir haben uns für das Beistellbett von FabiMax entschieden. Es ist etwas größer als andere gängige Modelle und kann auch später als normales Babybett genutzt werden.

Habt’s fein,

eure Annika.

 

 

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Mom's Life

2 Kommentare

Ich mag dein Blog total gerne😍 Du schreibst einfach total schön und es macht Spaß deine Texte zu lesen.
Ich bin aktuell in der 29. SSW, und erwarte mein erstes Kind😍 💙
Ich wünsch dir alles gute weiterhin, in deiner zweiten Schwangerschaft.

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Das ehrt mich aber. Dankeschön! Freue mich sehr über deine Worte und wünsche dir natürlich weiterhin alles Gute für die Schwangerschaft und für die Geburt. Do. lange dauert es bei dir ja gar nicht mehr. 😍
LG, Annika

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