Wedding Update: 8 months to go.

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Heiraten. Eine ziemlich große Sache. Hohe Erwartungen, viele Details, Skeptiker und Ängste, von allem ist etwas dabei. Doch ist das wirklich alles so wichtig? Am Ende ist es ein verdammter Tag im Leben und er geht schneller vorbei, als du „Hochzeitsplanungspanik“ überhaupt aussprechen kannst. Mein Mann und gewiss andere böse Zungen pflegen zu sagen: Die Annika und Hochzeitspanik? Als ob, die hat doch Übung im Heiraten, ist ihr Hobby. Ha… Ha! (Wo ist der Lach-Smiley wenn man ihn braucht?!) Nein im Ernst, ich liebe euch alle und jetzt mal Butter bei die Fische, er ist es. Baby, für immer. Bis jetzt ist es übrigens „erst“ mein zweiter Mann, da bin ich ja wohl noch voll unterm Durchschnitt. Also lassen wir mal die Hochzeitskirche im Dorf und kommen zum Wesentlichen zurück.

Ich stellte mir die Frage, wieviel mir dieser Tag bedeutet, welche Erwartungen ich selbst an ihn habe. Bei meinem Mann hält sich das in Grenzen, also die Erwartungen und die Aufregung. Wie das ja meistens so bei Männern ist. Die wollen alles ganz unkompliziert, feucht-fröhlich und einfach nur ’ne fette fette Party. Die Sache ist allerdings die, hinter einem „ganz unkomplizierten“ Hochzeitstag steckt verdammt viel Arbeit und Planungsvermögen, damit der Tag eben genauso reibungslos abläuft. Merke: Kompliziert geht immer.

Ich gebe meinem Mann jedoch recht, ich möchte es auch unkompliziert, feucht-fröhlich und fernerhin unvergesslich. Für mich ist es schon ein Tag, auf den ich mein Leben lang zurückschauen möchte. Der auch, in Erinnerung an ihn, schlechten Phasen der Beziehung frischen Wind gibt und ein Tag, an dem unsere Liebe einmal im Mittelpunkt steht. Er muss weiß Gott nicht perfekt sein und meine Erwartungen sind vermutlich viel  zu hoch, doch er wird unvergesslich, da bin ich mir sicher. Auch wenn sich alle nur daran erinnern, wie sich die Braut auf dem Weg zum Altar volles Mett hingelegt hat (#TeamBirkenstocksUntermKleid).

Ich bin auch eigentlich von der „Leute, chillt mal“-Brautfraktion. Im Ernst, es sind eher die anderen, die mich anstecken mit „Wow, es rückt immer näher!“ und „weißt du schon, welchen Toilettenduft du für das Damenklo wählen wirst?“ Nein, ganz so ist es nicht und ich gebe offen zu, ich lasse mich sehr gerne anstecken. Nur deswegen bin ich jetzt auch schon nervös, wenn ich an diesen Tag denke, dabei er ist noch 235 Tage hin. Crazy. Alleine schon deswegen, weil ich gerade ernsthaft vorm Kalender saß und die Tage gezählt hab. Aber ich bin gern nervös, stelle mir gern vor, wie Oli (mein Mann), mich ansehen wird, wenn ich durch die Kirchentür komme. Überlege mir, was unser Kleiner tragen wird, wie die Gäste schauen werden, ob ich weinen muss… Also wenn es um diesen Tag geht, habe ich 1000 Gedanken im Kopf. Und das alles, obwohl Oli und ich ja schon verheiratet sind. Standesamtlich. Und ich war schwanger. Also nix mit schlanke Braut im schlanken Kleid. Nix mit feucht-fröhlich. Gerade aus diesem Grund ist es so besonders für mich. Ja, da entspreche auch ich dem Klischee „einen Tag Prinzessin sein“, aber auch nur da.

Status Quo ist: Die Einladungen gehen diese Woche in den Druck, danach überlegen wir im Detail wie Deko, Blumen und Tischanordnung aussehen sollen. Außerdem ist im Oktober die Brautkleid-Anprobe. Ohne erneut zu viele Erwartungen zu haben, ist das ja wohl der zweit wichtigste Tag. Thihi. Ich bin sowieso sehr gespannt, denn von einigen „Bereits-Bräuten“ habe ich mir sagen lassen, in Sachen Kleid kommt erstens eh alles anders und zweitens als man denkt.

Dank einiger „Bereits-Braut-Freundinnen“ durfte ich mich auch schon in Sachen Motto, Location, Essen, Ablauf und Kleider inspirieren lassen und konnte mich wenig entscheiden, was mir nun am besten gefiel. Am Ende versucht man natürlich, etwas eigenes auf die Beine zu stellen, was authentisch ist und zu uns als Paar passt.

Übrigens, auf Pinterest findet ihr eine Pinnwand, auf der ich weitere Inspirationen für die Hochzeit gesammelt habe.

Und nun, bitte erzählt mir, wie seid ihr an die Planung herangegangen? Viel durchgeplanter oder doch noch viel entspannter als ich? Ich freue mich über zahlreiche Erfahrungen!

Schüssi, eure Annika

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Unsere standesamtliche Hochzeit in 2015

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