Move. Was uns bewegt.

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Deutsch

In meinem Leben habe ich mich schon oft gefragt, was mich bewegt. Was hält mich aufrecht und was motiviert mich? Vermutlich jeder von euch hat schon einmal Momente erfahren, in denen man das Gefühl hat, stehen zu bleiben, möglicherweise sogar zurückzugehen. Es gibt die großen Momente im Leben, die uns fortbewegen und die, die alles erstarren lassen. Doch am Ende sind wir es selbst, die uns lenken, wir allein haben unser Ruder des Lebens in der Hand… oder das Lenkrad, den Rührstab,  die Klobürste. Womit auch immer ihr euch am liebsten fortbewegt. 

In einigen Phasen meines, ach noch so jungen Lebens, stand ich still. Das Einzige, was sich dort noch bewegte, war meine Verdauung, wenn überhaupt. Während der Unizeit gab es so eine Phase, in der ich an dem zweifelte, was ich tat. Ich frage mich, ob all die investierte Zeit es wert gewesen war? Klar, Unipartys, viel Zeit, koole Leute – das war es definitiv wert gewesen! Und dennoch hatte ich das Gefühl, alle um mich herum wussten ganz genau, was sie taten, hatten ihr Ziel fest vor Augen. Nur ich, ich nicht. Naja, vielleicht waren sie auch allesamt einfach gute Schauspieler, auch möglich.

Zu der Zeit entschied ich jedenfalls, mir einen Job zu suchen. Selbstständig zu sein, auf eigenen Füßen zu stehen, das war das, was mich damals antrieb.

Heute ist das selbstständig sein eine Selbstverständlichkeit. Natürlich treibt es mich weiterhin an, denn auch um selbständig zu bleiben, muss man bekanntermaßen fleißig sein. Was mich jedoch heute antreibt, ist eine deutlich stärkere Kraft. Die Liebe.

Mutter zu sein ist der ultimative Antrieb. Nichts gibt meinem Leben mehr Sinn. Die Freude, jeden Morgen aufzuwachen und in das verschmitzte Gesicht meines Sohnes zu schauen. Die Freude, wenn er neues lernt. Die Freude, wenn er mich sieht. Die Freude, mit ihm das Leben zu genießen. Ich kann mir keinen Tag mehr ohne ihn vorstellen. Ja, an alle Eltern mit Kindern in schwierigen Phasen, die gerade Zähne bekommen, in der Trotzphase stecken oder – oh Gott, es graut mir so sehr davor – DIE PUBERTÄT! Mit Sicherheit werde ich ihn auch das ein oder andere Mal verfluchen und ihm seine volle Windel, später das Schulbrot oder noch später (Gott bewahre!) die Zigarettenpackung an den Kopf werfen wollen. Doch unser Kind ist das Ergebnis unserer Liebe. Nichts ist ein größeres Wunder, nichts ist unbegreiflicher als dieser glückliche Zusammenschluss von Chromosomen.

Es gibt immer Phasen, in denen uns bestimme Dinge antreiben. Manche Dinge bleiben, manche werden ersetzt. Doch ich mache mir regelmäßig klar, was mich gerade antreibt und dann danke ich meinem Leben dafür, dass ich so leben darf, dass ich so glücklich sein darf. Im Alltag vergesse ich das manchmal, aber es ist sowas von wahr.

Schüssi, eure Annika

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English

In my life I have often asked myself what moves me. What sustains me and what motivates me? Probably each of you has experienced moments where you feel like to stand still, maybe even go back. There are the great moments in life that move us and those that make everything solidify. But in the end it’s us, just we hold our own life’s in our hands.

In some phases of my, still so young life, I stood still. The only thing which was moving probably was my digestion, if at all. During university there was such a phase in which I doubted what I was doing. I wonder if all the time I invested had been worth it? Sure, parties, a lot of free time, cool people – that was definitely worth it! And yet I had the feeling that everyone around me knew exactly what he did and firmly had his goal in mind. Only I din’t. Well, maybe they were all just good actors, also possible.

At that time I decided to get a job. to be independent, to stand on my own feet, that was my impulse then.

Today the independence is implicitness. Of course, it pushes me to continue, because in order to remain independent, you have to be diligent. But what pushes me today is a much stronger force. Love.

Being a mother is the ultimate impulse. Nothing gives my life more meaning. The joy to wake up every morning and look into the impish face of my son. The joy when he learns new things. The joy when he sees me. The pleasure to enjoy life with him. I can not imagine a day without him. Yes, to all parents with children stuck in difficult times that maybe get teeth, are in twos or – oh God, please beware – Puberty! For sure I will curse him sometimes and want to pelt him with his full diaper, later with the school bread or even later (God forbid!) with a cigarette pack. But our child is the result of our love. Nothing is a greater miracle, nothing is more incomprehensible than this happy union of chromosomes.

There are always periods where things move us. Some things stay, some are replaced. But today I regularly become aware of what moves me and then I thank my life that I may be so happy. In everyday life, I sometimes forget how happy I may be, but it’s so true.

Yours, Annika

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Mom's Life

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