Becoming A Mom

Deutsch

Mama zu sein ist ein Vollzeitjob. Vollzeit nicht im Sinne von acht oder zehn Stunden am Tag, nein, Vollzeit im Sinne von immer. Das weiß jede Mama und man wünscht sich oft, dass auch diejenigen, die es nicht sind, das nachvollziehen oder zumindest annehmen können. 

Bevor mein Sohn zur Welt kam, fragte ich mich manchmal, wieso man für diesen 24-Stunden-Job nicht auch bezahlt werden könnte, so richtig. Heute weiß ich, ich werde bezahlt und zwar mit etwas, was kein Geld der Welt bezahlen kann: Bedingungslose Liebe. Ich selbst liebe bedingungslos und mein Kleiner tut es ebenfalls. Das merke ich besonders, wenn er auf meinem Arm liegt und aus der Flasche trinkt. Dabei sieht er mich an, ohne zu blinzeln, er sieht mir ganz tief in die Augen, die ganze Zeit. Als hätte er nie etwas besseres gesehen.

Nach Mattis Geburt hatten wir viele Sorgen, es war eine Situation die man sonst niemandem wünscht. Ich bemerkte zum ersten Mal, wie es sich anfühlt, wenn man alles hergeben würde, nur, damit es dem Kleinen gut geht. Wenn man sich wünscht, an seiner Stelle dort zu liegen, damit er es nicht muss. Diese Gefühle haben uns verändert und wenn ich heute in Mattis wache, gesunde und aufgeweckte Augen sehe, kommen sie gelegentlich hoch. Dann nehme ich ihn ganz fest in den Arm und weiß: Ich lasse ihn nie wieder los.

Wie oft habe ich seit dem die kurzen Nächte verflucht, in denen ich nicht mehr als eine Stunde am Stück geschlafen habe. Wie oft sehe ich in seine verweinten Augen und frage mich: Was zum Teufel hast du nur? Wenn du doch nur reden könntest. Und wie oft mache ich mich zum Affen, ziehe dämliche Grimassen und singe alle Lieder, die mir einfallen, damit Matti abgelenkt ist und seinen Brei isst oder damit er keinen Tobsuchtsanfall bekommt, wenn ich ihn anziehe. Ja, das alles klingt nach einer Menge Ärger, aber jede Mama und jeder Papa weiß: Alles davon ist vergessen, wenn er mich nach dem Aufwachen mit großen, verschlafenen Augen ansieht und lacht, obwohl er eigentlich noch viel zu müde dafür ist. Wenn er gluckst vor Lachen wie ein Großer, während ich mit seinen Patschefüßchen Megaphon spiele oder wenn er seine kleinen Hände nach mir ausstreckt, wenn ich ihn auf den Arm nehmen möchte. Es gibt tausende Situationen, die ich nun aufzählen könnte.

Das Schönste ist jedoch, dass er bei uns ist. Er ist unsere große Liebe. Er ist unser kleines Wunder. [Fortsetzung folgt]

 

English

To be a mom is a full-time job. Full-time not in terms of eight or ten hours a day, no full-time in terms of always. Every mom knows that and I often wish that even those who haven’t kids can understand or accept that at least.

Before my son was born, I sometimes wondered why I couldn’t get paid for this 24-hour job. Today I know I get paid with something that money can’t buy: Unconditional love. I love unconditionally and my little one does it,too. I notice that especially when he is on my arms and drinks his bottle. He looks at me, unblinking, he looks me deep in the eye, all the time. As if he had never seen anything better.

After Mattis birth we had many concerns, it was a situation we wouldn’t wish anyone else. For the first time I saw, what it feels like if you’d give anything just to help your little boy feeling good. I wished I would be in his place. These feelings have changed us and when I wake up today and look into Mattis healthy and waked up eyes, those feelings sometimes return. Then I take him and I know: I never let him go again.

Since then, how often have I cursed the short nights where I haven’t slept more than an hour. How often do I look in his tearful eyes and wonder: What the hell is wrong? If you just could talk. And how often I head to the monkey, make stupid faces and sing all the songs that come to mind, so that Matti is distracted while eating his porridge or that he can not get a tantrum when I put on his clothes. Yes, it all sounds like a lot of trouble, but every mom and every dad knows all of this is forgotten when he looks at me after waking up with big, sleepy eyes and laughs, though he is actually much too tired for that. If he chuckles with laughter while I play with his feet like they are megaphones or when he stretches out his little hands when I want to take him on my arms. There are thousands of situations that I could list now.

The best part is that he is with us. He is our great love. He is our little miracle. [to be continued]

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Mom's Life

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