21 Stunden Berlin.

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07.56 Uhr
Für mich eine übliche Zeit, an einem Freitagmorgen wach zu sein. Natürlich, ich hab zwei kleine Kinder. Jedoch war es sehr untypisch für mich, dass ich zu dieser Uhrzeit an einem Bahnsteig stand, bereit, den Zug Richtung Flughafen zu nehmen, um in einen Flieger nach Berlin zu steigen.
Seit dem Vorabend war ich aufgeregt, das alles war so spontan und ja, auch ziemlich mutig von mir, denn ich habe höllische Flugangst.
Flugangst ist untertrieben. Todesangst trifft es wohl eher. Schon wenn ich ein Flugzeug vom Boden aus in der Luft sehe, bereitet es mir ein mulmiges Gefühl und ich bin dankbar dafür, nicht gerade drin zu sitzen. Read more ›

Projekt Eigenheim 2018. Hallo Zuhause.

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„Der Mensch bereist die Welt auf der Suche nach dem, was ihm fehlt. Und er kehrt nach Hause zurück, um es zu finden.“ – George Moore

Jaja, der gute alte George. Er wusste anscheinend nicht nur, wie man schöne Romane schreibt, nein, er wusste wohl auch, wo der Hammer hängt. Ja richtig, denn der hängt an der Werkzeugbank in unserem Keller. Da, wo eben jeder Spießer seinen Hammer hängen hat. Wahlweise vielleicht in der Garage. Uuh, eine Garage zu besitzen erhöht defintiv nochmal den Spießerstatus, fällt mir gerade auf.

Dann passen wir wohl jetzt voll ins Spießerklischee. Wir, mit unserem Einfamilienhaus, unserer Garage, verheiratet, mit zwei Kindern. Fehlt uns nur noch der Hund. Oder ein drittes Kind. Ende offen. 🙂

Und wisst ihr was? Ich find’s geil! Ich bin gerne Spießer. Ich liebe es, zu Hause zu sein. Ich liebe es, dass ich mich hier so wohl fühle. Ich liebe es, dass wir endlich, ja wirklich endlich angekommen sind. Seit Jahren, seit dem wir neue Wohungen bezogen haben, sagten wir uns: Es ist ja nicht für immer. Ständig gingen wir Kompromisse ein, immer haben wir uns irgendwie mit irgendetwas arrangiert. Read more ›

After Baby Body. Wohlfühlen nach der Schwangerschaft.

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Ein wenig trauere ich meinem Pre Baby Body schon hinterher. Ehrlich. Manchmal sogar mehr als nur ein wenig. Vor allem, wenn von meinem charmanten, kleinen Bruder kürzlich so Kommentare kamen wie: „Hei Schwester, schon wieder schwanger?!“ Danke, sehr freundlich von dir.

Natürlich, den Babyspeck könnte man auch kurz nach der Schwangerschaft mit viel Ehrgeiz wieder abtrainieren. Aber manches ist einfach anders… und das bleibt.

Aber wie ist das eigentlich? Darf ich kein Kind bekommen, wenn ich absoluter Astralkörperfanatiker bin?
Ja, richtig. Dann sollte man es tatsächlich lieber sein lassen oder darauf hoffen, dass man diese total gemeinen Gene hat, mit denen die ein oder andere Frau kurz nach der Geburt besser aussieht, als vor der Schwangerschaft. Aber diese Ausnahmen lassen wir nun mal außen vor, immerhin wollen wir hier ja über Schwangerschaftsstreifen, gerissene Haut, Babypfunde und hängende Brüste reden. Ohjee, darf man das überhaupt laut aussprechen? Aber hei, liebe Mamas, wir sitzen doch alle im selben Boot!

Zurück zum Thema, jetzt mal ehrlich, worüber reden wir hier eigentlich gerade? Read more ›

Do it yourself: Berge im Kinderzimmer

Da war ich tatsächlich mal kreativ. Ich musste mir im Anschluss an dieses Do it yourself sogar mal selbst auf die Schulter klopfen.
Jaja, ich weiß, Eigenlob stinkt. Aber man kann ja auch mal selbst das Ego ein wenig aufpolieren, anstatt die eigenen Kräfte immer nur in die Kindererziehung zu investieren oder darin, dem Ehemann tägliche Hausmannskost zu servieren. #alsob

Jetzt mal im ernst. HALLO?! Ich bin schließlich noch mehr als das. Oder ich war es zumindest mal. Okay, an dieser Stelle müssen wir das Thema wechseln, denn über die Sache mit der persönlichen Selbstverwirklichung wollte ich gerade eigentlich gar nicht sprechen. Oder schreiben. Dazu ein anderes Mal mehr.

Zurück zu meinem Do it yourself. Ich war so frei und habe jeden Schritt fotografisch festgehalten. Macht auch irgendwie Sinn, wenn man daraus eine Dokumentation machen will. Read more ›

Säuglingskoliken oder doch nur heiße Luft?

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Wir waren den ganzen Nachmittag unterwegs. Draußen an der frischen Luft ist Matti viel ausgeglichener. Er liebt eigentlich alles, was man draußen machen kann, das liegt vermutlich auch daran, dass er sich im Park, im Garten oder auf dem Spielplatz frei bewegen kann, ohne, dass einer von uns immer hinter ihm herlaufen muss.
Auch unsere kleine, Marlene, sie zappelt mittlerweile auch ganz aufgeregt mit Armen und Beinen, wenn wir unter Bäumen spazieren gehen und sie schläft unglaublich friedlich an der frischen Luft.

Dementsprechend ausgepowert und müde sind unsere Kids nach so einem Nachmittag, so dass es abends nur noch heißt: Ab in die Koje.

Bis vor kurzem war das Thema Abendruhe jedoch alles andere als leicht. Mit dem Großen haben wir schon lange Rituale entwickelt, er weiß, wann es ins Bett geht und macht überwiegend auch gut mit. Entwicklungssprünge, viele Eindrücke vom Tag oder Krankheiten äußern sich meist erst mitten in der Nacht, dann schläft er unruhig, wacht häufig auf und schläft am Ende bei uns im Bett. Damit wissen wir jedoch umzugehen. Er kann sich mittlerweile ja auch äußern und sagen, wo es zum Beispiel weh tut. Das macht einiges leichter. Read more ›

Bevor ich Mama wurde.

Aber nachdem Dorothy bemerkte, wie hell und schön und auch schon vorher alles war, wurde ihr klar, dass sie ein kleines Problem hatte.
Eins dieser klassischen Beispiele von: Sieh dich vor, was du dir wünschst!
Wenn du 5 Minuten an einer Fantasie verbracht hast, kann es schon sein, dass du dich nach deinem alten Leben zurücksehnst. Wir sehen nicht, was vor unseren Augen geschieht, wenn wir den Blick in die Ferne schweifen lassen. Und manchmal muss man in die Welt eines anderen eintreten, um zu erkennen, wie sehr wir das Leben lieben, dass wir haben! 

Denn egal wie zauberhaft ein Film auch sein mag, am Ende des Tages gibt es keinen schöneren Ort als zu Hause!  Der Zauberer von Oz

Aus einer Art Dämmerungsschlaf heraus vernehme ich ein dumpfes Klingeln. Das geht schon ziemlich lange so, doch ausgerechnet heute versuche ich es zu ignorieren und drehe mich herum, um weiterzuschlafen. Als ich nochmal kurz mit den Augen blinzele, bemerke ich eine ungewohnte Helligkeit vor dem Fenster. „Mist! Verschlafen!“ murmele ich ins Kissen hinein und springe auf.
Mein Professor für Neue Deutsche Sprache und Literatur in der Uni wird wohl kaum auf mich warten, ärgere ich mich. Da ich es nun aber maximal zu den letzten zehn Minuten der Vorlesung schaffen würde, ist die Eile nicht lohnenswert, denke ich mir. Also mache ich mir erstmal in Ruhe einen Kaffee und entspanne noch ein wenig.  Read more ›

Ein wenig Stille(n).

Tatsächlich geht man davon aus, dass das Wort „Stillen“ etwas mit „Stille“ bzw. „zum Schweigen bringen“ zu tun hat. Für mich gehören diese beiden Bedeutungen wirklich zusammen. Ich erfahre das Stillen durch mein zweites Kind zum ersten Mal und es ist eine völlig neue Erfahrung für mich.

Vor dem Vorhang ist Trubel. Ein Mädchen brüllt ihrer Mama im Gang zu: „Mamaa, ich brauche das in S, M ist definitiv viel zu groß!“ Ich höre die Mutter schnaufend davon traben. Derweil verzweifelt das Mädchen weiterhin hinter dem Vorhang in der Kabine neben mir.  Read more ›

Die Geburt als wunderschönes Erlebnis. Ein Gastbeitrag von Nina.

… wenn es kein Kaiserschnitt ist! Ein wunderschöner Geburtsbericht von Mama aempf.

Ich möchte mit den kommenden Zeilen keine Angst machen, daher nehme ich das Ende vorweg: Ich hatte eine tolle Geburt und möchte euch bestärken an euch zu glauben. Lest meinen Bericht bis zum Ende und nehmt jede Zeile als Erfahrungsbericht. Wenn du in meiner Haut gesteckt hättest, hättest du es vielleicht ganz anders erlebt, vielleicht schlimmer, vielleicht besser. Was hier und heute zählt, ist, wie es für mich – für uns als Familie –  war und davon berichte ich euch. Also geht mit Respekt an meinen Text und mit Abstand, denn eure Zeit, eure Geburt wird ein ganz anderes, tolles, für euch entscheidendes Erlebnis werden. Und nun, viel Spaß:

Und da liegt sie neben mir und ich habe keine Ahnung, wie das passiert ist. Die Schwangerschaft, die Geburt… alles scheint so weit weg. Meine Erinnerung schon fast verschwommen, schaue ich Alma an und beobachte, wie ihre Unterlippe im Schlaf hin und her wippt. Mein Mädchen. 40 Wochen in meinem Bauch. Gestrampelt und getreten hat sie mich, ich habe ihren kleinen Fuß durch meine Bauchdecke gespürt und ihren Schluckauf jedes Mal genossen. Und dann liegt sie dort, ein echter Mensch, ein kleines neues Leben. Es ist wirklich verrückt und unvorstellbar, dass du, Minialma, meine Tochter bist. Read more ›

Die Traumgeburt, die keine war. Und warum wirklich alles anders kam, als geplant.

Nun saß ich da, auf dem Krankenhausbett. Ich trug diesen unglaublich unvorteilhaften OP-Kittel, mit dem ich mich fühlte wie Jack Nicholson in „Was das Herz begehrt“, während er mit nacktem Po verwirrt durch die Krankenhausflure irrt.
Eine Schwester kam ins Zimmer und sagte: „Sie müssen bitte nochmal zu Fuß runter in den Kreißsaal.“ Schon wieder? Dachte ich. Sie hatten mich mehrfach nach unten gebeten und „zu Fuß“ bedeutete, dass es definitiv noch nicht losging. Im Kreißsaal angekommen bat mich die Ärztin in ein Untersuchungszimmer. „Wir können den Kaiserschnitt heute leider nicht durchführen“, teilte sie uns mit. Ich schaute sie an und dachte nur, das ist doch jetzt alles ein schlechter Scherz. Read more ›

Sport in der Schwangerschaft.

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„Oh nein, er ist wach!“ flüsterte ich meinem Mann zu und schaute auf den Wecker: 05.50 Uhr. „Mhhmmmm…“ grunzte mein Mann und wir drehten uns beide nochmal demonstrativ um. Tatsächlich war da noch ein letzter Funke Hoffnung, wir hätten uns das durch Mark und Bein gehende „Maaaaaaamaaaaaaa!“ von unserem Sohn nur eingebildet. Kurz war es still, dann ertönte ein erneutes „Maaaaamaaaaaa!“, dicht gefolgt von einem noch lauteren „Paaaaapaaaaaa!“. Er wusste, einer wird schon kommen und ihn holen.  Read more ›